Winter in Andalusien – Titelbild

Dinge, um die uns wohl keiner beneidet

Nachdem wir nun ein Jahr lang mit eitel Sonnenschein genervt haben, hier mal die Kehrseite der Medaille. Nämlich die Dinge, um die uns wohl keiner beneidet. Ja, wir waren im Dezember im T-Shirt bei strahlendem Wetter mit den Pferden spazieren – sogar mehrfach! Dies auch im November und all den Monaten davor. Und wir freuen uns immer, solche Impressionen mit euch zu teilen, die ihr vielleicht grad im Schnee oder Nebel hockt… So kann schon der Eindruck entstehen, dass hier die Sonne immer scheint. Gefühlt tut sie das auch tatsächlich – fast. In der Realität aber natürlich nicht nur. Wenn

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Vierbeinige Begleiter Bonita Titel

Unsere vierbeinigen Begleiter – Teil 4: Bonita

Hüte dich vor deinen Wünschen – sie könnten wahr werden! Wie die Jungfrau zum Kinde kam ich zu meiner Pferdefreundin Bonita. Damit erfüllte sich mir doch etwas unverhofft ein Lebenstraum. Und ich lebe und feiere diesen seit über elf Jahren. 😃 Kennengelernt haben wir uns, als Bonita frisch geschlüpft und ein paar zarte Stunden alt war. Sie ist die erstgeborene Tochter meiner damaligen Reitbeteiligung Pamina. Bonita war vom ersten Tag an speziell. Sie ist freundlich und für vieles offen, insgeheim aber doch auch etwas introvertiert. Sie war schon immer eigenständig, charakterstark und sehr intelligent, und sie weiss, was sie will,

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Missing Things Einkaufswagen

Was wir hier vermissen – Teil 1

Vor unserer Abreise nach Spanien hab ich mich gelegentlich gefragt, was wir wohl in Spanien vermissen werden aus der Schweiz… Man kommt vorab ja so auf alles Mögliche. Manches ist naheliegend: Freunde, Familie. Vielleicht noch das Lieblingsrestaurant. Und ich in meinem Fall auch ein wenig meine Wohnung und mein Auto.  😉 Wenn ich jetzt nach 10 Monaten Bilanz ziehe, so ist es interessant, was man dann tatsächlich am meisten vermisst – es sind kleine, auf den ersten Blick unbedeutende Dinge. Nebst den grossen und weniger überraschenden. Eins vorweg: Heimweh hat sich bislang allgemein nicht eingestellt! Ausser vielleicht heimlich bei Bonita

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Vierbeiniger Begleiter Ronja Titelbild

Unsere vierbeinigen Begleiter – Teil 2: Ronja

Ich glaube, dass die meisten Menschen entweder eher Katzen- oder eher Hunden zugetan sind (Ausnahmen bestätigen die Regel). Obwohl ich mit einer sehr liebenswerten Katze aufgewachsen bin und zu ihr auch eine gute Freundschaft pflegte, war ich in meiner Jugend definitiv den Hunden näher als den Katzen. Ein spezieller Kater hat dies dann innerhalb einer Stunde komplett umgedreht und ich entdeckte meine Liebe und Leidenschaft für Katzen. Hunde mag ich immer noch; zum Fremdknuddeln, Fremd-jöö-Finden und Sich-fremd-Freuen sind sie super – aber für mich selber möchte ich eher keinen mehr… Lieber noch die eine oder andere zusätzliche Katze, wenn schon.  

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Autofahren in Andalusien Titel

On the road – Autofahren in Andalusien

Auswandern bedeutet auch, sein Weltbild anzupassen, respektive zu erweitern. Ein immer wieder eindrückliches Beispiel dazu ist das Autofahren in Andalusien (vielleicht in ganz Spanien 🙂 – aber wir wollen hier ja nicht ein riesiges Land ungesehen pauschalisieren). Autofahren in Andalusien benötigt definitiv viel Geduld und gute Nerven. Danebst viel Konzentration und viel zu trinken. Und es lohnt sich, ein Auto mit automatischer Schaltung, Tempomat und Abstandskontrolle zu fahren – das macht alles ein wenig erträglicher und entspannter. Die Strassen hier sind das pure Gegenteil zur Schweiz: hier wird nichts gegradet, sondern der kleinste Hügel über- oder umfahren. Entsprechend kurvenreich und

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Reitunfall Knochenbruch Titelbild

Der Knochenbruch

Ich habe mir länger überlegt, ob und wie ich darüber erzählen soll (frau will ja niemanden schocken): Die Entromantisierung der heilen Wendywelt, aka Reitunfall mit Knochenbruch. Der Klassiker. Ich hätte mir ja diverse Szenarien vorstellen können, wie es dazu kommt, dass ich mit einem Knochenbruch vom Stall heimkomme. Aber nicht dieses. Dieses zuallerletzt. Immerhin sass ich nicht mal auf nem Pferd – flog also auch nicht runter. Aber es ist passiert: Am 10. April hatte ich meinen ultimativen Reitunfall (ich hoffe, es bleibt der einzige!) – mit Knochenbruch. Dabei wäre ein Knochenbruch eigentlich viel wahrscheinlicher schon zwei Tage zuvor passiert.

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