Hallo in die Runde (das ist übrigens die offizielle Übersetzung in Facebook von unserer Stadt Ronda 🙂 )!

Ich hab gesehen, dass Dafne texten durfte, da wollte ich natürlich auch. So hab ich auch gleich unter Kontrolle, was über mich ins Netz geht.

Immerhin bin ich hier im Haus die «Graue Eminenz» (und das, obwohl ich nicht grau, sondern edelst lackschwarz bin), sagen sie. Das hat schon was… mir ist von Natur aus eine enorme Anmut gegeben. Niemand agiert so schnell und gleichzeitig geschickt mit seinen schlanken langen Samtpfoten wie ich.  🙂

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Ich liebe es, mit ausgestreckten Pfötchen am Fenster liegend, den Kopf in den Nacken gelegt zu dösen. Martina sagt dann jeweils, ich sähe aus wie eine ägyptische Sphynx. Keine Ahnung, was das sein soll – aber ich glaube, es ist etwas Gutes; sie lacht dann immer.

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Ich glaube aber, ich bin vor allem ein Mini-Panther mit allem drum und dran. Ich kann ein kleines Raubtier sein, und manchmal auch ein wenig eine Zicke, vor allem, wenn mir eine meiner Katzengefährtinnen ungebeten zu nahe kommt. Immerhin bin ich die Teamchefin hier. Da muss man ja schliesslich einen gewissen Respekt wahren, nicht wahr?

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Mit meinen Menschen lebe ich eher meine sanften Seiten aus. Ich habe gemerkt: ich bin eine leidenschaftliche Schmuserin und Kuschlerin, davon kann ich fast nicht genug bekommen. Zugegeben, diese Seite an mir hat mich selber ein wenig überrascht.

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Nach unserem Einzug bei Martina und Patric war ich erst fest entschlossen, mich nicht berühren zu lassen. Da weiss man ja nie, was dann auf einen zukommt. Immerhin habe ich schon im zarten Alter von wenigen Wochen den hässlichsten Ort Spaniens von innen gesehen, und da will ich keinesfalls nochmals hin. Also lieber etwas vorsichtiger bei neuem Personal. Die beiden haben die Probezeit von einem Monat aber überstanden, und als Martina mich immer wieder gekrault hat, hat es mich überkommen und ich wurde wohl ein wenig süchtig danach.

Sie erzählt mir dann immer, wie wunderschön und liebenswert ich bin, dass ich etwas ganz besonderes sei und sie mich sehr lieb hat. Davon kann ich gar nicht genug bekommen. Daher folge ich ihr oft auf Schritt und Tritt, um keine Gelegenheit für ein paar Streicheleinheiten und Komplimente zu verpassen.

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Ich freue mich auch immer sehr, wenn sich jemand Zeit fürs Spielen mit mir nimmt. Ich hab wie fast alle Katzen eine Schwäche für Kartons. Besonders toll finde ich die grossen Papierbögen, die am Boden liegen. Darin versuche ich mich immer zu verstecken, egal wieviel Lärm das macht, ich hab nen riesen Spass. Genauso lustig ist es, mit viel Anlauf darauf zu springen und über den Boden zu schlittern.

Überhaupt bin ich ein sehr entspanntes Büsi. Kürzlich sprang ich in die Dusche, exakt im selben Augenblick, als das Wasser anging. Zu Mamas grossem Erstaunen blinzelte ich nur erstaunt den «Indoor-Regen» an und begab mich wieder ans Trockene.

Ich versteh auch absolut nicht, warum meine Katzenfreundinnen immer so panisch vor dem Staubsauger flüchten. Das ist wirklich übertrieben. Den Kraftakt spar ich mir und schaue lieber   entspannt dabei zu, wie die Menschen mit dem Teil das Haus sauber machen.

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Eine grosse Leidenschaft habe ich auch für Fussball. Ich bin sehr geschickt darin, Bällchen aus der Luft zu fangen, oder ihnen in einem Affenzahn hinterher zu jagen. Nachdem ich Runa erst auf Distanz gehalten habe, haben wir nun viel Spass miteinander. Sie ist die perfekte Partnerin für exzessives Fangen-Spielen! Wir jagen einander abwechselnd durchs ganze Haus und mischen das ganze mit athletischen Wendemanövern und akrobatischen Katapult-Sprüngen auf.

Anschliessend liegen wir gemeinsam auf dem Fenstersims an der Sonne und beobachten die Vögel und Insekten im Garten.

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Ich muss zugeben, ich bin ein kleiner Hitze-Junkie… Ich kann mich problemlos bei 30 Grad an Mama kuscheln und mich da zusätzlich aufheizen. Eins meiner Lieblingsrituale ist der Schönheitsschlaf im Fenster, wenn die Sonne prall daraufknallt und sich das Glas auf der Innenseite bedenklich erhitzt. Da gebe ich mir den vollen Hitzekomfort, indem ich mich ans heisse Glas kuschle und mein schwarzes Fell noch zusätzlich von der Sonne aufwärmen lasse. Mama macht sich ab und zu Sorgen, ich könnte dabei eines Tages Feuer fangen oder zumindest einen Hitzeschlag erleiden, aber mich entspannt das einfach nur.

So, nun aber genug Intimitäten von meiner Seite. Hat mich gefreut, euch kennenzulernen!

Liebe Grüsse aus Ronda,

eure Pantherdame Peggy

Mitbewohner auf vier Pfoten – Peggy spielt
Schwarzer Panther alias Peggy

 

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