Hallo zusammen!

Weil ich so eine Plaudertante bin – sagt Martina – darf ich mich gleich selber vorstellen. Das finde ich voll cool. Endlich darf ich einmal in die Tasten hauen, anstatt dass ich wie sonst immer möglichst schnell von der Tastatur verschwinden muss, bevor was ins Internet geht, was nicht dahin sollte.  🙂

Wie ihr ja wisst, bin ich zusammen mit meiner grossen Freundin Peggy mitte März hier eingezogen. Zuerst war ich sehr schüchtern und verstand überhaupt nicht, wie mir geschah. Ich verkroch mich eine Woche lang in meiner Transportbox und traute mich nur nachts vorsichtig raus, wenn alles ganz still war. Aber da war ich ja auch noch ein halbes Baby – ganz klein und ängstlich.

Ich weiss, das ist heute unvorstellbar, so präsent und vorlaut, wie ich jetzt manchmal bin.  🙂
Aber ich habe vor meiner Zeit bei Parena’s Pfotenhilfe schon Menschen und Orte gesehen, die eigentlich nicht für Babykatzenaugen bestimmt wären… also bin ich jeweils etwas vorsichtig, wenn ich Personen und Orte noch nicht kenne.

Peggy war meine einzige halbwegs Vertraute, auch wenn sie mich anfangs nicht in ihrer Nähe haben wollte. Das hab ich aber schnell geändert. Mit viel Charme, Schnurren und einer gewissen Beharrlichkeit hab ich ihr Herz erobert und durfte fortan sogar bei ihr kuscheln – ein ganz besonderes Glück für mich.

Tierische Begleiter mit Peggy

Hier habe ich viele Spielsachen vorgefunden. Ich liebe es, meine Lieblingsspiele im ganzen Haus herumzutragen! Angefangen hat es mit leeren Klorollen und Papierbällchen, aber inzwischen ziehe ich den lauten Stoffball vor. Damit rassle ich im Sauseschritt die Treppen rauf und runter – das macht Spass und viel Lärm!

Besonders cool finde ich die Angel, allerdings nicht die Seite mit dem Spielzeug (das ist für Babys) – ich stehe mehr auf den Stock am anderen Ende. Den jage ich leidenschaftlich gern, wenn er über den Boden gezogen wird.

Mein heimliches Lieblingsspiel sind die Füsse der Menschen – die bewegen sich so lustig unter der Bettdecke. Man kriegt seinen Menschen nie einfacher aus den Federn, als wenn man ihm leidenschaftlich die Krallen in die Fusssohle haut und in die Zehen beisst! Hei, da werden sie aber wach!

Ich liebe es, wie eine Verrückte durchs ganze Haus zu rennen, und das auch lautstark in allen Tonlagen zu kommentieren. So bin ich bereits zu meinen ersten beiden Spitznamen gekommen: «Redibüsi» und «Gepard». Das mit dem Gepard macht ja Sinn – was sie mit «Redibüsi» genau meinen, erschliesst sich mir noch nicht ganz.  🙂

Zugegeben: ich habe eine gewisse Schwäche für Futter. Mama serviert uns ab und zu Fleisch aus der Dose, das finde ich super. Allerdings scheint sie es immer wieder zu vergessen, so dass ich sie durch lautes Maunzen und Singen darauf aufmerksam machen muss, dass es höchste Zeit ist, das Goodie zu liefern. Peggy und die andern unterstützen mich auch tüchtig dabei. Aber am lautesten bin ich – das kann ich.  😀

Vor einigen Wochen zogen noch Runa und Ronda bei uns ein. Zu Beginn fand ich das ein wenig doof, ich meine, die haben uns einfach unseren Lieblingsraum weggeschnappt, und das Futter müssen wir nun auch teilen.

Peggy war auch gar nicht begeistert, und leider bekomme ich das nun ab. Seither ist fertig mit kuscheln und spielen. Ich verstehe gar nicht, warum? Ich mein, ich habe die beiden ja nicht hergebeten.

Aber die kleine Ronda fand ich irgendwie süss. Die hat so einen Grosse-Schwester-Instinkt in mir geweckt, und ich hab stundenlang am Gitter gelegen und ihr zugeschaut. Am liebsten wäre ich sie von nahem inspizieren gegangen, aber das wollten die Menschen anfangs nicht. Ronda war sooo winzig, das faszinierte mich total.

Irgendwann hatten Martina und Patric wohl Mitleid mit mir, und sie liessen mich zu den beiden Neuankömmlingen. Seither sind Ronda und ich die besten Freundinnen; ich zeige ihr alles und bringe ihr bei, wie man spielt, rauft und die Bude rockt! Wir haben unglaublich viel Spass zusammen. Manchmal bin ich ganz schön k.o. vom vielen Raufen mit der Kleinen – und naja, so klein ist sie ja nicht mehr.

Mama sagt, wir sind ein «Dreamteam». Und da hat sie wohl recht. Runa fand ich erst etwas seltsam; dauernd wurde ich angefaucht. Vielleicht war sie mit meiner kommunikativen Persönlichkeit ein wenig überfordert… Aber inzwischen geht’s und wir spielen sogar manchmal zusammen. Sie hat mehr Humor als ich dachte!

Mama sagt, ich bin ein kleiner Racker. Kürzlich hab ich die grosse Kratztonne zu fall gebracht, als ich mein Cliffhanger-Ritual durchgezogen habe. Vielleicht liegt es aber auch an meinem gesunden Bäuchlein, dass die Tonne ihren Halt verlor. Und natürlich an meinem schwungvollen Aufstieg – ich mein, langsam ist ja für Anfänger.

Tierische Begleiter spielend

Vor einigen Tagen bin ich 1 Jahr alt geworden. So schnell vergeht die Zeit… Geburtstag ist was tolles – ich kannte das gar nicht. Da gibt’s ein Goodie extra, und auch ein Spielzeug hab ich geschenkt bekommen! Das heisst, jede von uns bekam eines. Aber ich durfte als erste aussuchen und es ausprobieren.

So, ich muss hier das Feld räumen. Die andern wollen auch an die Tasten – Peggy guckt schon ganz neidisch. Wenn man da nicht verschwindet, gibt’s schon mal eine Pfote…

Liebe Grüsse an euch da draussen,

Dafne (alias Gepard)

Tierische Begleiter Portrait Dafne

 

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Elisabeth Recent comment authors
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Elisabeth

so schön, die Fotos von den Katzen. Etwas ähnliches wie wundersame Vermehrung 🙂 Das freut mich aber!